Das Weingut Wilmshof ist ein Familienbetrieb in Selzen, einem kleinen Weinort südlich von Mainz. Das fruchtbare Tal der Selz ermöglicht in den Flußniederungen den ertragreichen Ackerbau und an den Hängen des Selztals den Weinbau auf Kalkmergel, Kalkstein sowie Letten und Sandböden.
Drei Generationen arbeiten auf dem Wilmshof zusammen, wobei die dritte Generation mit Jakob und Kaspar derzeit mehr die Gäste und Kunden unterhalten als zu arbeiten - was mit 6 und 9 Jahren auch sehr in Ordnung ist.
Katrin und Tobias Mohr bewirtschaften gemeinsam etwa 8 ha Rebland und 38 ha Ackerland, unterstützt von den Senioren Dagmar und Werner Binzel. Werner, der unumstrittene "Bauer", kümmert sich um den Ackerbau, während Schwiegersohn Tobias sich um Reben und Keller kümmert. Dagmar Binzel und Tochter Katrin sind diejenigen, die sich um Büro, Kundenbetreuung, Weinstube und die Familie kümmern - eigentlich der anstrengendere Teil eines Familienbetriebes, weil die beiden die guten Seelen des Betriebes sind. Der Weinladen mit Geschenkideen, der Webauftritt und alle Formen des gestalterischen Elementes des Weingutes obliegen Katrin, die dies trotz der beiden Kinder immer wieder bewundernswert leicht und locker erledigt.
Besuchen Sie doch auch unsere Website http://www.wilmshof-selzen.de/
oder kommen Sie gleich bei uns in Selzen vorbei...

auf Ihren Besuch freuen sich
Katrin, Tobias, Jakob und Kaspar Mohr
sowie
Dagmar und Werner Binzel

Katastrophe

Heute Nacht hat uns eine der größten Katastrophen heimgesucht, die es im Weinbau in den letzten 25 Jahren gab. Es ist bis in eine nicht geahnte Höhe durch Nachtfrost zu Erfrierungen gekommen, die manche Betriebe sicher an den Rand des Ruins treiben werden. Eine erste vorsichtige Schätzung hat Tobias heute morgen vorgenommen, nach der uns ca. 2/5 der Reben erfroren sind - ein harter Schlag, nachdem schon 2010 nicht gerade üppige Erträge brachte. Diese zwei Jahre sind natürlich nicht gerade der optimale Einstieg in eine Betriebsübernahme…

Bleibt zu hoffen, dass die Reben nachtreiben und uns das Aushacken erspart bleibt. Aber da hilft uns nur beten.